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IsarTV bei der Feuerwehr Altdorf

von Julia Piegendorfer

Kürzlich besuchte der Landshuter Regional-Fernsehsender IsarTV die Feuerwehr Altdorf.

Die Redakteurin Ann-Christin Richter plant eine mehrteilige Reportage über verschiedene Berufsgruppen und Hilfsorganisationen. Ein Teil soll die Arbeit der Feuerwehr zeigen und so kam Anni kürzlich mit einem Kameramann in die Feuerwehr.

Mehrere Kameradinnen und Kameraden erklärten sich bereit, bei dieser Produktion mitzuwirken und so entstand an einem einzigen Nachmittag ein hoffentlich gelungener, interessanter Beitrag. Wir sind selbst schon ganz gespannt und geben den Termin der Ausstrahlung natürlich hier bekannt.

Voraussichtlich wird der Beitrag Ende Januar / Anfang Februar 2017 ausgestrahlt.

Atemschutzfortbildung Brandbezirk Mitte

von Julia Piegendorfer

Im Oktober und November ging es rund im Altdorfer Gerätehaus. Bereits zum zweiten Mal wurde im Brandbezirk Mitte unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Karl Hahn und einem Ausbilder-Team unter der Führung von KBM Josef Neß eine Fortbildung für Atemschutzgeräteträger veranstaltet.

Und abgehalten wurde die Fortbildung in diesem Jahr an vier Samstagen im Gerätehaus der Feuerwehr Altdorf.

Atemschutzgeräteträger müssen neben den regulären Übungen in der eigenen Feuerwehr zusätzlich jährlich noch die Atemschutzübungsanlage durchlaufen und sollten in Bezug auf Atemschutztheorie und der praktischen Anwendung immer auf dem aktuellen Informationsstand sein.

Oftmals kommen in den einzelnen Feuerwehren jedoch entsprechende Übungen oder Schulungen zu kurz, weshalb nach der erfolgreichen Atemschutzfortbildung in 2013 nun erneut 4 Termine für die Geräteträger zur Verfügung gestellt wurden bei denen insgesamt cirka 120 Feuerwehrfrauen und –männer aus den 31 AT-Feuerwehren des BBZ Mitte teilnahmen.

Auch aus der Feuerwehr Altdorf war ein großer Teil der Atemschutzgeräteträger bei den Fortbildungsterminen dabei.

Am Vormittag fand zunächst jeweils ein theoretischer Unterrichtsteil im Schulungssaal statt, bei dem die Grundkenntnisse und Tätigkeiten aufgefrischt wurden, die für den Atemschutzeinsatz erforderlich sind. Spezifisch wurde nochmals auf den neu eingeführten Digitalfunk und die damit erforderlichen neuen Funkgeräte eingegangen, da jeder Atemschutzgeräteträger dieses im Einsatz auch unter Stress bedienen können muss. Ebenso wurde das Verhalten bei einem Atemschutznotfall aufgefrischt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen rüsteten sich die Teilnehmer mit Schutzkleidung und Atemschutzgeräten aus und starteten anschließend in vier Gruppen in den praktischen Teil der Fortbildung.

Neben dem Absuchen von Räumen mittels verschiedener Techniken, der Handhabung von Wärmebildkameras und der Rettung von Personen über tragbare Leitern wurde auch der schon in der Theorie angesprochene Atemschutzunfall nochmals in der Praxis geübt. Um ein realistisches Übungsszenario darzustellen, wurde den Teilnehmern die Sicht mittels Folien verklebt und so eine verrauchte Umgebung dargestellt.

Die wohl anspruchvollste Station bei der Fortbildung war jedoch die Übung zur Stressbewältigung. Die Werkstattgrube in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Altdorf wurde hier zu einer kleinen Atemschutzübungsstrecke umgebaut, die stark vernebelt, beheizt und mit lauten Einsatzgeräuschen von den Teilnehmern bewältigt werden musste.

Die hohe Teilnehmerzahl und das überwiegend positive Feedback der Teilnehmer bestärken die Verantwortlichen und Ausbilder in der Entscheidung, solche Fortbildungen regelmäßig anzubieten und belohnen sie für die umfangreiche und zeitintensive Vorbereitung und Durchführung.

Ein besonderer Dank galt den Verantwortlichen der Feuerwehr Altdorf für die zur Verfügung Stellung des Gerätehauses und für die Abstellung des Personals, ohne die diese Veranstaltung nicht in diesem Rahmen durchzuführen gewesen wäre.

Spendenübergabe Kinderkrankenhaus

von Julia Piegendorfer

Vor gut einem Jahr haben die 4 Feuerwehrkameraden, Hannes Niedermeier (Vorstand), Erwin Piegendorfer (stv. Vorstand), Andreas Klein (Kommandant) und Helmut Maier (Bürgermeister und aktives Mitglied) anlässlich ihrer Runden Geburtstage die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr zu einer gemeinsamen Feier eingeladen.

Auf Geschenke haben die Jubilare verzichtet und stattdessen eine Spendenbox aufgestellt, deren Inhalt dann für einen guten Zweck gespendet werden soll.

Und so konnten die 4 kürzlich einen Betrag von 400 Euro an die Solanusschwestern für Kinderkrankenhaus Landshut-Achdorf übergeben.

24-Stunden Übung der Jugendfeuerwehr

von Julia Piegendorfer

Die Jugendfeuerwehren aus Altdorf und Pfettrach veranstalteten kürzlich gemeinsam eine große Übung. Von Freitagabend bis Samstagabend konnten dabei die jungen Feuerwehrfrauen und -männer 24 Stunden lang ihr Wissen und Können in einer Vielzahl von Einsatzübungen unter Beweis stellen.

Pünktlich zu „Schichtbeginn“ um 18:00 Uhr waren die Mitglieder der beiden Jugendfeuerwehren im Gerätehaus in Altdorf zum Dienst an diesem Tag angetreten. Nach erfolgter Fahrzeugeinteilung und Aufbau des Nachtlagers lief auch schon der erste Übungsalarm ein; es ging nach Ganslberg zum Brand einer Böschung an der Bahnlinie. Nachdem man sich mit dem Abendessen gestärkt hatte, ging es auch schon raus zum nächsten Einsatz. Die JF Pfettrach wurde zum Verkehrsunfall mit auslaufenden Flüssigkeiten gerufen, die Gruppe aus Altdorf musste gemeinsam mit dem Team des BRK Landshut eine vermisste Person im Wald bei Eugenbach suchen.

Nach kurzer Nachtruhe und einem stärkendem Frühstück wurden die Löschzüge kurz vor 8 Uhr zu einer Personenrettung gerufen. Bei Eugenbach musste eine im Hang gestürzte Person versorgt und anschließend den Hang hinunter gebracht werden. Mittels Leinen und Trage wurde der Verunfallte schließlich erfolgreich abgeseilt und anschließend im Krankenwagen zum Gerätehaus in Altdorf gebracht.

Nach dem fast zweistündigen Einsatz hatten die Jugendlichen nur eine kurze Pause. Im Wald bei Pfettrach war eine Person unter einem Kieshaufen verschüttet. Bei dem durch eine Puppe simulierten Verschütteten kam jede Hilfe zu spät.

Mit Spaten und Schaufeln wurde die Person vorsichtig freigeschaufelt und bei der anschließenden Einsatzbesprechung wurde den jungen Helfern die mögliche Hilfe durch ein Seelsorgeteam nach solch belastenden Einsätzen erklärt.

Schon bald am Nachmittag folgte die nächste Alarmierung. Bei der alten Ziegelei in Altdorf brannte ein großer Wiedhaufen. Während das Tanklöschfahrzeug aus Altdorf die ersten Löscharbeiten übernahm, sorgten die restlichen Jugendlichen aus Altdorf und Pfettrach für die notwendige Wasserversorgung aus dem Hydrant.

So konnte der Brand schnell eingedämmt und schlussendlich auch erfolgreich gelöscht werden.

 

Bei der abschließenden Besprechung bei einem Eis im Altdorfer Gerätehaus bedankten sich die Jugendwarte bei allen Teilnehmern, sowie denen, die die Übungsobjekte zur Verfügung stellten und die Veranstaltung auch auf andere Weise unterstützten. Alle waren sich einig, dass der Berufsfeuerwehrtag der Höhepunkt im Übungsplan der beiden Jugendfeuerwehren ist.

 

Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung

von Julia Piegendorfer

Vom 12. bis 15. September nahmen 11 Kameradinnen und Kameraden an der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung teil.

Nach 3 Tagen intensiven Übens wurde schließlich am Donnerstag vor den anwesenden Schiedsrichtern KBI Karl Hahn, KBM Uwe Taglinger und Otto Weber die Prüfung abgelegt.

Hierbei mussten die beiden Gruppen einen Geräteaufbau mit Verkehrsabsicherung und Sicherung gegen Brandgefahr erstellen, wie er auch im Einsatzfall bei Unfällen praktiziert wird. Die Gruppe hat hierfür 4 Minuten Zeit.

Bei der anschließenden Abzeichenverleihung wurde den Teilnehmern eine sehr gute Ausbildung und Vorbereitung bescheinigt und so konnten alle ihr Leistungsabzeichen aus den Händen von KBI Karl Hahn und Kommandant Andreas Klein entgegennehmen.

Wir gratulieren!

Stufe 1: Luca Abtmeier, Maximilian Besold, Matthias Hahn

Stufe 2: Daniel Barth, Christoph Finsterhölzl, Tobias Schloßbauer, Robert Wollenweber.

Stufe 4: Michael Fuchs, Daniel Hagn

Stufe 6: Julia Piegendorfer, Florian Sommerer

Ferienprogramm am 13. August

von Julia Piegendorfer

Auch in diesem Jahr hat sich die Feuerwehr Altdorf wieder am Ferienprogramm der Marktgemeinde beteiligt.

14 Buben und Mädchen fanden sich am Gerätehaus ein und erkundeten nach der Einkleidung mit Jacken und Helmen sogleich neugierig das Gerätehaus und die Fahrzeuge.

Nach dem Rundgang wurde von einem Kameraden die Ausrüstung eines Feuerwehrlers demonstriert und bei der anschließenden Brandschutzerziehung lernten die Kinder, was man sich bei brennendem Fett nicht tun soll - nämlich mit Wasser löschen. Die hier entstehende Stichflamme beeindruckte alle.

Anschließend durften die Kinder selbst den Feuerlöscher ausprobieren und brennendes Öl löschen.

Nach so viel Feuer war eine Abkühlung dringend notwendig. Daher ging es mit den Fahrzeugen nach Ganslberg zum Löschaufbau. Mit Saugschläuchen wurde das Wasser aus dem Bach in die Fahrzeugpumpe befördert und anschließend über Druckschläuche an die Strahlrohre weitergeleitet, die von den Kindern und je einem erfahrenen Kameraden bedient wurden. Aufgrund der warmen Witterungsbedingungen ließ eine Wasserschlacht nicht lange auf sich warten.

Zurück im Feuerwehrhaus wurde sich erstmal ordentlich gestärkt, bevor es zum Schluss noch mit der Drehleiter hoch hinaus ging und die Jungen und Mädchen sich einmal Altdorf von oben ansehen konnten.

 

MTA 2016

von Julia Piegendorfer

Bei hochsommerlichen Temperaturen schlossen kürzlich 40 junge Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus dem Brandbezirk Landshut Mitte das Basismodul der Modularen Truppausbildung mit einer theoretischen und praktischen Prüfung erfolgreich ab.
Im Februar startete die FF Altdorf gemeinsam mit den beiden Ortsfeuerwehren Eugenbach und Pfettrach, sowie Teilnehmern aus Buch, Gündlkofen und Tondorf das so genannte Basismodul. Weitere Feuerwehranwärterinnen und –anwärter der Wehren aus Ast, Mittergolding, Oberglaim und Piflas, die die Ausbildung erfolgreich in ihren Wehren absolvierten, fanden sich ebenfalls zur Prüfung am Gerätehaus in Altdorf ein.

Die „modulare Truppausbildung“ (MTA) ersetzt den bisherigen „Grundlehrgang“ in der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren Bayerns. In den zahlreichen Ausbildungseinheiten wurde den Lehrgangsteilnehmern, die zumeist aus den Jugendfeuerwehren kamen, aber auch „Quereinsteiger“ umfasste, die Grundlagen des Feuerwehrdienstes nahe gebracht. Neben den Rechtsgrundlagen ging es um Brennen und Löschen, Strahlrohre, Funk, Knoten und Stiche. Die Fahrzeugkunde, physische und psychische Belastungen sowie Einheiten und Geräte im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, ABC-Gefahrstoffe und alternative Antriebstechniken waren weitere Themen. Auch dem Verhalten bei Gefahr, im Einsatz und in der Öffentlichkeit sowie der Einsatzhygiene wurde breiter Raum eingeräumt.

Kreisbrandinspektor Karl Hahn nahm zusammen mit 15 weiteren Prüfern die, aus 50 schriftlichen Fragen und vier praktischen Aufgaben bestehende, Prüfung ab und konnte am Ende zusammen mit den verantwortlichen Ausbildern und dem Altdorfer Bürgermeister Helmut Maier allen 40 Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren.