24-Stunden Übung 2017 geht in die Verlängerung

Die Jugendfeuerwehren aus Altdorf, Eugenbach und Bruckberg veranstalteten gemeinsam vom 28.10 auf den 29.10.2017  eine große mehrstündige Übung. Von Samstagmittag bis Sonntagmittag konnten dabei die jungen Feuerwehrfrauen und -männer ihr Wissen und Können in einer Vielzahl von Einsatzübungen unter Beweis stellen. Aufgrund der Zeitumstellung um 1 Stunde, ging man sogar in Verlängerung.

Pünktlich zu „Schichtbeginn“ um 13:00 Uhr waren die Mitglieder der drei Jugendfeuerwehren im Gerätehaus in Altdorf zum Dienst angetreten. Nach erfolgter Fahrzeugeinteilung und dem Aufbau des Nachtlagers lief auch schon der erste Übungsalarm ein: Ölspur Ganslberg Richtung Pfettrach. Nach Eintreffen am Gefahrenort, war die Ölspurdank tatkräftiger Unterstützung schnell beseitigt und die Feuerwehr konnte wieder abrücken.

In der Zwischenzeit hatten Helfer der aktiven Mannschaft am Feuerwehrhaus Altdorf Stationsspiele aufgebaut. Die Jugendlichen teilten sich vor Ort in Gruppen auf und starteten mit den ersten Stationen. Über Leinenbeutelweitwurf bis hin zu Geschicklichkeitsspielen war alles dabei und trotz Anstrengung kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Die „Feuerwehrspiele“ waren gerade eben beendet,dann folgte auch schon der zweite Übungseinsatz:„Personenrettung vom Heuboden nach Sturz“. Am Unfallort in Aich angekommen konnte die verletzte Person schonend und ohne Probleme mithilfe einer Steckleiter und der Schleifkorbtrage der Altdorfer Drehleiter vom Heuboden gerettet werden.

Kaum in den Fahrzeugen eingestiegen meldete sich erneut die Leitstelle mit dem nächsten Einsatz. Es ging in den Wertstoffhof des Marktes Altdorfs, wo ein Mitarbeiter einen Containerbrand entdeckte. Diesen hatte die Jugendfeuerwehr schnell im Griff, jedoch konnten die Einsatzkräfte nicht so schnell abziehen, dennvor Ort sammelten sich viele Kinder mit deren Eltern, die das Geschehen beobachtet haben.  Diese Begeisterung an der Feuerwehr sollte belohnt werden, so durftendie kleinen Feuerwehrfans noch eine Runde mit der Drehleiter fahren. Anschließend ging es aber wieder in die Feuerwehr zurück.Im Gerätehaus angekommen gab es erst einmal eine verdiente Stärkung nach diesem anstrengenden Nachmittag, bevor sich die Teilnehmer der Jugendfeuerwehr Bruckberg aus der Übung verabschiedeten.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen ging es für die zwei Jugendfeuerwehren Altdorf und Eugenbach nach Gstaudach zu einer Personensuche. Zur Unterstützung kam die angeforderte Hundestaffel des BRK Kreisverbandes Dingolfing-Landau hinzu. Die beiden als vermisst gemeldeten Personen wurden schon bald unverletzt und wohlauf gefunden und der Einsatz konnte erfolgreich beendet werden. Eine im Anschluss geplante Fackelwanderung musste leider aufgrund der schlechten Witterung abgesagt werden, so dass man sich erschöpft ins Nachlager zum Schlafen legte.

Nach kurzer Nachtruhe gab es erstmal ein reichhaltiges Frühstück, so dass man mit vollen Kakao-Bäuchen zum nächsten Einsatz ausrückte. Am Ufer des Baches Pfettrach wurde ein Kanister mit Gefahrgut aufgefunden. Dieser musste über den Bach ans andere Ufer transportiert werden, was mit Hilfe des Greifzuges sehr gut gelang. Nach diesem zeitaufwendigen Einsatz wärmten sich alle erst einmal im Feuerwehrhaus auf, ehe die letzte Pflicht –das Aufräumen- rief.

Nach dem fachmännischen Verstauen aller benötigter Werkzeuge in die Einsatzfahrzeuge und einem letzten gemeinsamen Mittagessen war die jährliche 24-Stunden-Übung auch schon wieder vorbei. Alle waren sich einig, dass der Berufsfeuerwehrtag der Höhepunkt im Übungsplan der Jugendfeuerwehren war.

Damit eine solch aufwendige Übung zustande kommen kann gebührt vielen Personen ein besonderer Dank. Besonders zu erwähnen ist hier, Förster Christoph Dimke, von der Universität München, der sich die Zeit genommen hat, die Personensuchübung im Waldstück Gstaudach, vorzubereiten.

Vielen Dank an Gerhard Stix, auf dessen Heuboden die Personenrettung durchgeführt wurde. Dem Getränkemarkt Wenzke und der Bäckerei Breu ein ganz herzliches Danke für die Spende von Getränken, Brezen und Semmeln.

Danke an die Rettungshundestaffel des BRK Kreisverbandes Dingolfing-Landau, die einen tollen Eindruck von einer Personensuche mit deren Suchhunden geben konnten.

Ein großes Dankeschön auch an die vielen freiwilligen Helfer und natürlich den Jugendfeuerwehren,die so toll mitgemacht haben.

Zu guter Letzt ein Danke den Gruppenführern der Jugendfeuerwehren unter deren Leitung und Planung diese Übung überhaupt erst durchgeführt werden konnte.

 

 

Jugendübung am 29.07.2017

Am Samstag, den 29. Juli 2017 trafen sich unsere Jugendfeuerwehrmänner um 10:00 Uhr zur gemeinsamen Übung. Dort trafen sie erst einmal auf ein neues Gesicht in der Runde. An diesem Tag konnten wir ein neues Mitglied für unsere Jugendfeuerwehr begeistern.

Nach dem Anlegen der kompletten persönlichen Schutzausrüstung und dem Einteilen auf die Autos gab der Einsatzleiter, in unserem Fall der 1. Jugendwart, die angenommene Lage durch: "Dachstuhlbrand Feuerwehrgerätehaus, 2 Personen befinden sich noch auf dem Dach". Und schon ging es los. Schläuche raus - Verteiler gesetzt - Drehleiter aufgestellt und schon fingen die ersten mit der Brandbekämpfung an. Gleichzeit lief auch die Personenrettung mit der Drehleiter. Das funktionierte problemlos und beide Personen konnten unverletzt auf den Boden gebracht werden. Nach einigen Minuten war der angenommene Brand unter Kontrolle. Als das "Feuer" aus war, räumten wir alle gemeinsam zusammen. Aufgrund der heißen Temperaturen gab es noch die ein oder andere Wasserschlacht. 

Als die Feuerwehrautos wieder einsatzbereit im Gerätehaus standen gab es noch Wurstsemmeln. Nach der Stärkung traten alle den Nachhauseweg an. 

 

 

24-Stunden Übung 2016

Die Jugendfeuerwehren aus Altdorf und Pfettrach veranstalteten kürzlich gemeinsam eine große Übung. Von Freitagabend bis Samstagabend konnten dabei die jungen Feuerwehrfrauen und -männer 24 Stunden lang ihr Wissen und Können in einer Vielzahl von Einsatzübungen unter Beweis stellen.

Pünktlich zu „Schichtbeginn“ um 18:00 Uhr waren die Mitglieder der beiden Jugendfeuerwehren im Gerätehaus in Altdorf zum Dienst an diesem Tag angetreten. Nach erfolgter Fahrzeugeinteilung und Aufbau des Nachtlagers lief auch schon der erste Übungsalarm ein; es ging nach Ganslberg zum Brand einer Böschung an der Bahnlinie. Nachdem man sich mit dem Abendessen gestärkt hatte, ging es auch schon raus zum nächsten Einsatz. Die JF Pfettrach wurde zum Verkehrsunfall mit auslaufenden Flüssigkeiten gerufen, die Gruppe aus Altdorf musste gemeinsam mit dem Team des BRK Landshut eine vermisste Person im Wald bei Eugenbach suchen.

Nach kurzer Nachtruhe und einem stärkendem Frühstück wurden die Löschzüge kurz vor 8 Uhr zu einer Personenrettung gerufen. Bei Eugenbach musste eine im Hang gestürzte Person versorgt und anschließend den Hang hinunter gebracht werden. Mittels Leinen und Trage wurde der Verunfallte schließlich erfolgreich abgeseilt und anschließend im Krankenwagen zum Gerätehaus in Altdorf gebracht.

Nach dem fast zweistündigen Einsatz hatten die Jugendlichen nur eine kurze Pause. Im Wald bei Pfettrach war eine Person unter einem Kieshaufen verschüttet. Bei dem durch eine Puppe simulierten Verschütteten kam jede Hilfe zu spät.

Mit Spaten und Schaufeln wurde die Person vorsichtig freigeschaufelt und bei der anschließenden Einsatzbesprechung wurde den jungen Helfern die mögliche Hilfe durch ein Seelsorgeteam nach solch belastenden Einsätzen erklärt.

Schon bald am Nachmittag folgte die nächste Alarmierung. Bei der alten Ziegelei in Altdorf brannte ein großer Wiedhaufen. Während das Tanklöschfahrzeug aus Altdorf die ersten Löscharbeiten übernahm, sorgten die restlichen Jugendlichen aus Altdorf und Pfettrach für die notwendige Wasserversorgung aus dem Hydrant.

So konnte der Brand schnell eingedämmt und schlussendlich auch erfolgreich gelöscht werden.

 

Bei der abschließenden Besprechung bei einem Eis im Altdorfer Gerätehaus bedankten sich die Jugendwarte bei allen Teilnehmern, sowie denen, die die Übungsobjekte zur Verfügung stellten und die Veranstaltung auch auf andere Weise unterstützten. Alle waren sich einig, dass der Berufsfeuerwehrtag der Höhepunkt im Übungsplan der beiden Jugendfeuerwehren ist

 

 

24-Stunden Übung 2015

Von Freitag 17:00 Uhr bis Samstag 17:00 Uhr stellten 12 Jugendliche und ihre Betreuer gemeinsam einem Dienst ähnlich wie bei der Berufsfeuerwehr. Dieser Tag ist extra auf die Jugendlichen zugeschnitten und beinhaltet neben der Übernachtung auf Feldbetten im Feuerwehrhaus, dem gemeinsamen Essen und Kochen, Ausbildung in Feuerwehrtechnik und Erster Hilfe sowie fiktiven Übungseinsätzen welche durch verschiedene Betreuer vorbereitet wurden. Die Besonderheit des Berufsfeuerwehrtages lag neben der technischen Weiterbildung hauptsächlich auf der Förderung des sozialen Engagements und der Arbeit im Team. Bei den einzelnen Einsätzen und den gemeinschaftlichen Veranstaltungen konnten die Jugendlichen lernen, Dinge miteinander zu erarbeiten und sich gegenseitig Hilfestellung zu geben.

Für die Übungseinsätze wurde z.B. eine Übungspuppe im Wald versteckt welche dann in einer Suchkette bei Dunkelheit gefunden werden musste. Ebenso wurde den Jugendlichen bei dem ersten „Einsatz“ die Funktion und Aufgabe einer Brandmeldeanlage erklärt. Diese Übung wurde gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Pfettrach durchgeführt. Ebenso in gemeinsamer Arbeit bewältigte man am Samstagvormittag einen angenommenen Waldbrand bei Ganslberg mit der Jugendfeuerwehr aus Bruckberg. Zusammenarbeit und Gemeinschaftsgefühl sollen hier schon früh an die Jugendlichen herangetragen und verinnerlicht werden. Das ist später bei den Einsätzen sehr wichtig. Den nur zusammen kann man diese bewältigen. Im Bereich technischer Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen wurde eine Person unter einem PKW simuliert. Dieser PKW musste mit Hilfe eines Greifzuges mit Stahlseil gesichert werden und die Person, welche wieder von einer Übungspuppe dargestellt wurde mit Luft-Hebekissen befreit werden.

Ein Großteil der Übungen wurde in enger Zusammenarbeit mit Sanitätern des BRK abgehalten welche ebenfalls tatkräftig an dem gelingen und am hohen Realitätsgrad der Übungen beteiligt waren. Ebenso konnten uns die Sanitäter viel im Bereich der Ersten Hilfe zeigen. Jugendwart Florian Sommerer bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung bei allen seinen Helfern ohne die diese zwei Tage nicht zu bewältigen gewesen wären.